Cutterklinge wechseln: Wann ist sie stumpf und warum ist das gefährlich?

Beim Schneiden von Bodenbelägen sind Cuttermesser oder auch Abbrechmesser ein Muss. Ob Teppich, Linoleum oder PVC – wer ein sauberes Ergebnis haben möchte, braucht eine scharfe Cutterklinge.

Doch wann ist der Zeitpunkt gekommen, eine Cutterklinge zu wechseln?

Eine pauschale Angabe wie „nach 100 Schnitten“ gibt es nicht. Wie schnell eine Abbrechklinge verschleißt, hängt unter anderem vom Material, der Materialstärke, der Häufigkeit der Schnitte und dem ausgeübten Druck ab.

Entscheidend ist deshalb nicht die Anzahl der Schnitte, sondern das Schneidverhalten. Typische Anzeichen für eine stumpfe Cutterklinge sind:

Dabei gilt die Faustregel: Sobald mehr Kraft notwendig ist oder die Schnittqualität merklich nachlässt, sollte die Klinge kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden.

Warum sind stumpfe Cutterklingen so gefährlich?

„Das eigentliche Problem einer stumpfen Klinge ist die steigende Schneidkraft. Schneidet die Klinge nicht mehr wie gewohnt, wird das häufig mit einem höheren Kraftaufwand versucht zu kompensieren“, sagt MOZART-Vertriebsleiter Christian Klein.

Gibt das Material plötzlich nach oder rutscht das Messer aus der Schnittlinie, lässt sich die Bewegung durch die höhere eingesetzte Kraft schwieriger kontrollieren. Es kommt leicht zu Schnitt- oder Stichverletzungen.

Stumpfe Klinge → mehr Kraftaufwand → weniger Kontrolle → erhöhtes Risiko des Abrutschens →  erhöhte Verletzungsgefahr

Hinzu kommt: Eine stumpfe Klinge erfordert häufig mehrere Schnitte. Das kostet Zeit, kann das Material beschädigen. So entstehen höhere Kosten. Zusätzlich führt die steigende Schneidkraft zu einer zusätzlichen Belastung für Hand und Unterarm, was langfristig zu Schmerzen und körperlichen Einschränkungen führen kann.

Gerade für Handwerker, die täglich mit Abbrechmessern arbeiten, lohnt es sich daher nicht, eine verschlissene Klinge möglichst lange weiterzuverwenden, um auf diese Weise vermeintlich Geld zu sparen.

Cutterklinge wechseln oder einfach ein Segment abbrechen?

„Bei einem Abbrechmesser muss nicht sofort die komplette Klinge gewechselt werden. Ist das vordere Segment stumpf, kann es an der vorgesehenen Sollbruchstelle abgebrochen werden“, so Klein. So steht wieder eine frische Schneide zur Verfügung. Einige Cuttermesser besitzen am hinteren  Ende des Griffs auch eine sogenannte „Abbrechhilfe“. Beim MOZART 9mm Abbrechmesser gibt es zum Beispiel eine integrierte Klingen-Abbrechhilfe am Befestigungsclip. Dort wird das stumpfe Ende hineingeschoben und an der Sollbruchstelle umgeknickt, sodass das Segment der Abbrechklinge kontrolliert abbricht.

Wichtig ist, das abgebrochene Segment sicher zu entsorgen, um spätere Schnittverletzungen beim Reinigen des Arbeitsbereichs zu vermeiden. Ist kein nutzbares Segment mehr vorhanden oder die Klinge beschädigt, sollte sie vollständig ausgetauscht werden.

Fazit: Sobald die Schnitte unsauber werden oder mehr Druck beim Schneiden ausgeübt werden muss, sollte eine Cutterklinge  gewechselt bzw. das verbrauchte Segment entfernt werden. Denn sie soll einen sauberen und kontrollierten Schnitt mit möglichst geringem Kraftaufwand ermöglichen.


* Text KI-unterstützt erstellt

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